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„Kino verhandelt immer auch Kultur- und Gesellschaftsgeschichte“

Ab 5. März 2020 widmet das Filmarchiv Austria seine knapp einjährige aktuelle Schau der einstigen „Filmstadt Wien“. Angela Heide sprach mit der Kuratorin Martina Zerovnik über deren Konzept und die aufwändige Gestaltung der in den letzten Monaten akribisch recherchierten Wiener Großausstellung.

Angela Heide: Eure Ausstellung trägt den vielversprechenden Titel KINO WELT WIEN. Wie lässt sich die „Kinowelt Wien“ von einst und heute beschreiben?

Martina Zerovnik: Nachdem der „Kinematograph“ 1896 in Wien erstmals präsentiert worden war, erstreckten sich die Kinos bald über ganz Wien. Jeder Bezirk hatte bald schon mehrere Kinos. Die größte Dichte gab es mit rund 200 Spielstätten in der Stadt während des Zweiten Weltkriegs und mit fast 220 in der Nachkriegszeit. Ab den 1960er-Jahren schlossen immer mehr Kinos, weil das Fernsehen Einzug in die Wohnzimmer hielt. 1980 gab es nur noch knapp 70, heute zählt Wien gerade noch 30 Kinos, davon rund ein Viertel „Cine-“ und Megaplexxe“. Die Kinolandschaft hat sich somit von einem einstmals dichten Netz über ganz Wien zu einigen wenigen Kinos mit Konzentrationen in einzelnen Bezirken verändert. Von Nahversorgern oder einer zentralen Grätzelfunktion, die Kinos lange Zeit hatten, kann heute kaum noch geredet werden, auch wenn sich einige kleinere Kinos genau damit positionieren. Die Wiener Kinowelt ist von Beginn an auch ein Abbild technischer, gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen, egal, welche Epoche wir uns anschauen. Von Anfang an ringen Kapital, Erziehung, Politik und Kultur um die Gunst des Publikums. Als kultureller und sozialer Ballungsraum verhandelt das Kino immer auch Kultur- und Gesellschaftsgeschichte und ist ein politischer Ort, an dem maßgebliche Entwicklungen des 20. Jahrhunderts ihren Niederschlag fanden.

Die erste Kinovorstellung in Wien wird mit dem Jahr 1896 datiert. Welche Orte urbaner Unterhaltung abseits des Theaters gab es damals in Wien, und wie wurden die ersten Kinos in der Öffentlichkeit aufgenommen?
Zu den wichtigsten Unterhaltungsstätten der damaligen Zeit gehörten der Prater, Varietés und Gaststätten, und alle waren auch Orte der frühen Kinematografie. Die Vorführung lebender Bilder oder Fotografien gehörte dem Schaustellertum an und wurde vor allem als technische Sensation wahrgenommen. Schaustellerinnen und Schausteller zogen mit Wägen und Zelten durch das Land. Im Prater wurden dann schließlich Schaubuden in Kinos umgerüstet, und auch in anderen Gegenden Wiens wurden feste Spielstätten eingerichtet. Die Anzahl der Kinos stieg ab 1905 so rasch, dass häufig formuliert wurde, dass die Kinos wie „Pilze aus dem Boden“ schießen. Auch von „Kinoseuche“ wurde gesprochen, worin sich die damals nicht selten kritische bis abschätzige Haltung gegenüber dem neuen Medium und seinem Ort ausdrückt. Es herrschte Verunsicherung in den bestehenden Kunst- und Kulturbetrieben, und es wurde eine öffentliche Debatte darüber geführt, wie die Kinos und Filme in formaler und soziokultureller Hinsicht zu bewerten waren und welche gesellschaftliche oder kulturelle Funktion sie erfüllen sollten.

Wie sah die Verteilung der historischen Kinostandorte in den folgenden Jahren aus?
Bis in die 1910er-Jahre erhöhte sich die Anzahl der Kinos in Wien auf etwa 150. In den ersten Jahrzehnten gehörten die Leopoldstadt und insbesondere der Prater neben der Inneren Stadt zu den kinoreichsten Bezirken von Wien. Neubau entwickelte sich durch Kinos, Film- und Verleihfirmen zum Zentrum der Branche. Die Landstraße war kinoreich. Unter den äußeren Bezirken verfügten Meidling, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Favoriten – mehrheitlich „Arbeiterbezirke“ – über besonders viele Kinos.

Wie sahen die frühen Kinos aus?
Es gab einfache Ladenkinos, deren Kinosäle mit schlichten Holzsesseln und ohne großes Entree auskamen und quasi direkt von der Straße weg zu betreten waren. Das heute noch in Betrieb befindliche Admiral ist ein solches Ladenkino. Daneben entstanden Lichtspielhäuser, die zumeist in bestehende Architekturen eingebunden wurden und teils prunkvolle Innenausstattungen aufwiesen. Das 1906 eröffnete Grand-Kinematographentheater der Schauspielerin Mizzi Schäffer in der Mariahilfer Straße zum Beispiel oder später das Apollo, das am Standort das Kabarett-Theater ablöste. Die Inneneinrichtungen orientierten sich an Theaterbauten, waren mit Logen, Gold, Stuck und Lustern ausgestattet – nicht zuletzt, um die Aura des Schaustellermilieus hinter sich zu lassen und als ernstzunehmendes Gewerbe wahrgenommen zu werden. Der Kinobesuch sollte immer mehr von einer Attraktion zu einer Kulturveranstaltung werden, was besonders bei der Premiere eines Films galt. Prunkausstattungen wurden eher den Bezirken innerhalb des Gürtels und Ladenkinos den Außenbezirken und Vorstädten zugeordnet, wobei aber auch Kinos in Letzteren aufwändige Ausstattungen aufwiesen, wie das Zentral Theater am Johann-Nepomuk-Berger-Platz in Ottakring zum Beispiel, dessen Leinwand von zwei Frauenplastiken flankiert wurde. Auch die Praterkinos wie das Kino Stiller oder das Krystall-Kino waren durchaus Repräsentationsbauten, ausladend dekorierte, ornamentale Bauten, an denen sich eine gewisse Zuckergussarchitektur zeigt. Charakteristisch für Wien war auch die Einbindung von Kinos in Gemeindebauten, wie das Plaza und das Kino Sandleiten in Ottakring oder das Amalien Kino im Arbeiterheim Favoriten. Diese entstanden vor allem in den 1920er-Jahren, als die Stadt – das „Rote Wien“ – immer stärker eine ideologisch motivierte Kinopolitik betrieb oder es zumindest versuchte. Nicht weniger als rund 50 Prozent der Wiener Kinos und 90 Prozent der Filmverleihfirmen waren dabei in Besitz von Jüdinnen und Juden

Eure Ausstellung findet im Wiener Metro-Kinokulturhaus statt, heute einer der wichtigsten Wiener Kinostandorte, der jedoch vor 1951 und der damaligen Übernahme durch die KIBA ein Theater war. Wie weit konkurrierten Kino und Theater in den ersten Jahren und auch später? Die frühen Kinos wurden, wie du es eben auch beschrieben hast, als gefährliche Konkurrenz kritisiert, nach Ende des Zweiten Weltkrieges finanzierte die florierenden Wiener Kinos die in die Krise geratenen zahlreichen Privattheater, heute finden sich wiederum zahlreiche freie Theater-, Tanz- und Performance-Gruppen in ehemaligen Kinoräumen über den gesamten Wiener Stadtraum verteilt …
Das Verhältnis zwischen Kino und Theater war von Beginn an ein Thema und besonders in den ersten Jahrzehnten sehr angespannt. An der „Kino-Debatte“, die um 1906/07 um den kulturellen und moralischen Stellenwert des Kinos einsetzte, beteiligten sich maßgeblich auch Vertreter und Vertreterinnen der damaligen Theater. Viele sahen im Kino nicht nur eine Konkurrenz, sondern auch ein Symptom eines vermeintlichen zeitgenössischen Kulturverfalls. Das Burgtheater, das seinen Schauspielerinnen und Schauspielern kurzzeitig die Mitwirkung am Film verbot, hatte keine berechtigte Sorgen um die Konkurrenz von Kinos. Diese traf wohl eher auf kleinere Bühnen, Varietés und Volksbühnen zu, da um ähnliche Publikumsschichten gebuhlt wurde. Wie real diese Bedrohung tatsächlich war, müsste allerdings erst genauer erforscht werden, denn nicht zuletzt wurde die „Konkurrenz“ oder auch der „Kampf“ um einen Platz im Kulturbetrieb der damaligen Zeit auch auf sehr polemische Weise von den Kinobetreiberinnen und Kinobetreibern selbst heraufbeschworen, wie ein Blick in Kinozeitschriften zeigt. Wie viele Theater schließen mussten oder in Kinos umgewandelt wurden, wie viel davon Zwang von außen oder vorausschauender Geschäftssinn war, ist nicht zu sagen. Es ist jedenfalls sehr spannend, dass später, nach den Wellen des „Kinosterbens“, viele Kinos Theaterspielstätten wurden. Im Geiste der Polemiken aus der Frühzeit des Films könnte man von Ironie sprechen.

Wie vollzog sich die „Arisierung“ von Kinobetrieben ab März 1938, deren Inhaber*innen bzw. Teilinhaber*innen vom NS-Regime als „Juden“ eingestuft wurden?
1938 erloschen alle Kinokonzessionen und mussten bei der Reichsfilmkammer neu beantragt werden, wovon Jüdinnen und Juden jedoch ausgeschlossen waren. Ihnen war der Besitz, Betrieb und auch der Besuch von Kinos verboten. Sie waren gezwungen, ihre Spielstätten zu verkaufen, und sie wurden enteignet. Generell wurde versucht, den Enteignungsprozessen einen rechtlichen Rahmen zu geben, indem eine Kommission eingesetzt wurde, Verhandlungen geführt und Entäußerungs- oder Verkaufsverträge aufgesetzt wurden. Man konnte sich bei der „Arisierungskommission“ für die Übernahme eines „arisierten“ Unternehmens bewerben. Ideologietreue Personen und Parteigenossen und -genossinnen, auch viele „illegale“ Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen bekamen die Kinos.

Mit dem „Anschluss“ wurden nicht nur die jüdischen Kinobetriebe „arisiert“, sondern auch die Filmlandschaft in Österreich den Interessen des NS-Regimes unterstellt. Gab es während des Krieges noch einen „typisch österreichischen“ Film?
Österreich war Teil des Deutschen Reichs, also trug de facto alles, was produziert wurde, dieses Etikett. Nicht zuletzt durch die Verpflichtung, vor jedem Film Ostmark-Wochenschauen zu zeigen, waren die Kinos Teil der nationalsozialistischen Manipulationsmaschinerie. Zugleich wurde aber so etwas wie ein Label „Ostmark-Film“ eingeführt, das für heimatverbundene und gefällige, aber hintergründig nicht weniger ideologisch motivierte Filme stand. Österreichische Filmproduktionsfirmen, die größte war die Wien Film, (re-)produzierten Gedankengut der nationalsozialistischen Ideologie: Deutschvölkische Gemeinschaft und Kultur, Heimatkonstruktionen, Antisemitismus, Feindbilder prägten die Filme mehr oder weniger subtil. In Wien wurden die Spielstätten der 1926 gegründeten städtischen Kinogesellschaft KIBA von der Ostmärkischen Filmtheaterbetriebs GmbH übernommen, z. B. Apollo oder Scala, hier fanden auch die Premieren der großen ideologischen Machwerke statt. Dazu wurden die Fassaden der Kinos mit Hakenkreuzen und Hitler-Bildnissen geschmückt. Einige Kinobesitzerinnen und Kinobesitzer taten dies auch ohne besonderen Anlass.

Wie viele Kinos konnten nach Kriegsende erfolgreich restituiert werden bzw. inwieweit konnte die Gemeinde Wien, unter anderem mit der rasch wiedergegründeten KIBA, ihr großes Interesse an beliebten Wiener Kinostandorten damals durchsetzen?
Im Zuge der von den Alliierten veranlassten Entnazifizierung sollten auch die Kinobetriebe ihren ursprünglichen Besitzerinnen und Besitzern zurückgegeben werden. Zum Beispiel über Anzeigen in Zeitungen wurden diese aufgerufen, sich in Wien persönlich zu melden. Da dafür jedoch nur ein kurzes Zeitfenster veranschlagt wurde, hatten viele nicht die Möglichkeit, dem Aufruf zu folgen, ganz abgesehen davon, dass Kinobesitzerinnen und Kinobesitzer auch in Konzentrationslager deportiert worden waren und eines gewaltsames Todes gestorben waren. Die Nachfahren oder Erben waren nur schwer ausfindig zu machen. Schließlich eignete sich nicht nur die reaktivierte stadteigene KIBA viele der „arisierten“ Kinos an, auch ehemalige Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten wurde in Rückstellungsprozessen Recht gegeben.

Euch stehen für die Ausstellung zwei Räume zur Verfügung. Wie habt ihr die Schau für diese beiden Räumen konzipiert? Welche Schwerpunkte setzt ihr?
Die Ausstellung nähert sich der Kinogeschichte gewissermaßen aus unterschiedlichen Richtungen. In den zwei Räumen wird jeweils eine andere Blickweise auf die Kino Welt Wien gelegt. In einer Ausstellungsebene geht es um die Kinogeschichte, also um einen historischen Zugang und wesentliche Entwicklungen in der Bedeutung und Funktion, die das Kino für die Gesellschaft hatte und heute noch hat, im Sinne von „Kino Macht Gesellschaft“. Wesentlich ist dabei, dass das Prinzip des Kinos bis heute da ist: Ein Projektor wirft einen Film auf die Leinwand und bemächtigt sich der Zuschauerin und des Zuschauers. Aber hinter der Leinwand geht es um Faktoren wie Sensation, Bildung, Politik, Kunst, Entertainment, die um die Gunst und Beeinflussung des Publikums ringen. Auf der zweiten Ebene bringen wir die Wiener Kinolandschaft in den Raum, verfolgen also einen topografischen Zugang, der auch wirklich ein Flanieren durch die bestehende und die vergangene Kinowelt Wiens ermöglicht, im Sinne von „Kino Macht Stadt“.

Zentraler Teil von KINO WELT WIEN ist die Kinotopografie, für die ihr rund 360 historisch nachweisbare Kinostandorte gesammelt habt. Auf Basis welcher Quellen habt ihr diese beeindruckende Kinolandschaft nachgezeichnet?
Die genaue Zahl der Kinos ist schwer festzustellen, weil gerade in den Anfangsjahrzehnten viele Kinos nur kurze Zeit bestanden haben und die Lizenz- und Besitzverhältnisse zum Teil verworren sind. Und auch später gab es noch viele Adress- und Namenswechsel, Konzessionen wurden transferiert. Wir haben das Glück, dass wir auf einige Vorarbeiten zurückgreifen können: vor allem eine in Umsetzung begriffene Dokumentation aller jemals bestehender Kinos von Florian Pauer, die Kinopublikationen von Werner Michael Schwarz und nicht zuletzt deine Wiener Kino- und Theatertopografie KinTheTop, die sicherlich die zentrale Online-Plattform für alle Kino- und Theaterinteressierte ist. Auch Kinosammler wie Thomas Jelinek und der Kino Wien Film-Regisseur Paul Rosdy unterstützen uns mit ihrem Wissen. Darüber hinaus beziehen wir uns auf die Fotodokumentation, die Herwig Jobst 1980 gemacht hat als einen zentralen historischen Schnitt, an dem die Wiener Kinolandschaft eines Jahres zur Gänze bildlich festgehalten ist. Im Rahmen einer Ausstellung ist Quellenforschung aber immer nur begrenzt möglich, und es ist natürlich unmöglich, alle Kinos, die es jemals in Wien gegeben hat, zu thematisieren. Es geht mir darum, Zusammenhänge und Funktionen des Kinos in der Geschichte zu zeigen sowie die Verteilung der Spielstätten in der Stadt, ihre Dichte und die Veränderungen, und vor allem eine räumliche Erfahrung zu eröffnen. In der Entwicklung bemerkenswert ist, dass die Innere Stadt sich als Kinostandort bewährt hat, während es in der Leopoldstadt kein einziges Kino mehr gibt und auch der Bezirk Neubau nicht mehr an seine historische Bedeutung heranreicht. Schon 1980, als Jobst alle damals bestehenden Kinos fotografiert hat, gab es Bezirke ohne Kino. Die Donaustadt erhielt zum Beispiel erst Ende der 1990er-Jahre wieder ein Kino bzw. dann gleich zwei, das Kinopolis Donauplex und das Cineplexx Reichsbrücke, was zwar Ergebnis einer kinotechnischen und kulturpolitischen Entwicklung war, aber völlig überdimensioniert. Anfang der 1960er-Jahre waren es noch acht kleinere Häuser gewesen.

Geht ihr auf alle Kinos ein oder setzt ihr besondere topografische oder biografische Schwerpunkte?
Alle bestehenden Kinos werden mit einem Modell dargestellt, das eigens angefertigt wird. Und dann gibt es noch einen Zeitschritt mit den Jobst-Fotos, die viele Kinos zeigen, die es heute nicht mehr gibt. Und auf einer Grundkarte von Wien werden alle Kinos, die es jemals gegeben hat, zumindest verortet, um zu zeigen, wo und wie dicht sie über die Stadt verteilt waren. Die Schichtung soll auch vermitteln, dass die bestehenden Kinos noch plastisch im Raum da sind, während die nicht mehr existierenden eindimensional bleiben und, wenn überhaupt, nur noch Fassade sind. Auch wenn wir den Anspruch einer gewissen Vollständigkeit verfolgen, haben wir das Problem der Darstellung des Ungleichzeitigen, weil natürlich nicht alle 360 Kinos zur selben Zeit bestanden haben. So wird die Kinolandschaft in historischen Schichten aufgebaut, was eine große Herausforderung für die Gestaltung ist. Letztlich entsteht im Ausstellungsraum eine vielschichtige Kinolandschaft, durch die die Besucherinnen und Besucher wie durch die Stadt flanieren können. Neben der begehbaren Wien-Karte wird es auch eine digitale Karte als interaktive Projektion geben, auf der BesucherInnen Kinos auswählen können und Informationen dazu erhalten.


KINO WELT WIEN
Eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte
Kuratiert von Martina Zerovnik
Projektleitung: Anna Högner
Architektur & Grafik: BUERO41A
Metro-Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien
Ausstellung von 5. März 2020 bis 10. Jänner 2021
Öffnungszeiten: täglich 14–21 Uhr
filmarchiv.at